Sehenswürdigkeiten der Mittelmeerinsel Mallorca
Sehenswürdigkeiten der Stadt Palma
Die Kathedrale Santa Maria (La Catedral de Mallorca)
Die Kathedrale Santa Maria, auf Mallorca als La Seu bekannt, wurde bereits im Jahr 1229 begonnen, im Jahr in dem der größte Teil der Insel von Jakob I. von Aragó erobert worden war und damit zum katholischen Glauben überging. Die Kathedrale wurde in der katalanischen Gotik errichtet und verfügt über das größte gotische Rosettenfenster der Welt, das dem Inneren des Gebäudes oft geradezu ein magisches Licht verleiht. Da die Kathedrale im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut wurde, wurde sie erst vom katalanischen Künstler Antoni Gaudí fertiggestellt, der die letzten änderungen, von einer einzigen Kapelle abgesehen, zwischen den Jahren 1904 und 1914 ausführte.
Der Almudaina-Palast (Palau Reial de l'Almudaina) auf Mallorca
Direkt neben der Kathedrale kann man die Sommerresidenz der spanischen Königsfamilie entdecken, den Almudaina-Palast, ein ursprünglich arabischer Alcazar, der nach der Eroberung der Insel in einen katalanisch-gotischen Palast verwandelt wurde, der bis heute sein ursprüngliches Aussehen weitgehend behalten hat und teilweise besichtigt werden kann. Im Inneren kann man zahlreiche herrliche Räume entdecken in denen sich früher Könige aufhielten, und man hat einen herrlichen Blick auf den Paseo Marítimo (Passeig Marítim), die Strandpromenade von Mallorca, aber auch auf die Festung Castillo de Bellver.

Die Altstadt (La Ciutat Vella) von Mallorca
Nach einem Besuch der Kathedrale und dem Almudaine ist es geradezu logisch die Altstadt Palmas zu durchstreifen, da man hier einige der interessantesten Häuser Palmas entdecken kann, die auch vom Reichtum der Stadt erzählen können, denn Palma gehört zu jenen Städten die schon immer eine reiche Schicht anzogen und hier Paläste mit großen Innenhöfen und herrlichen Gartenanlagen anlegten. Die eindrucksvollsten Gebäude der Altstadt spiegeln die Architektur des Jugendstils, weshalb man seinen Blick wirklich in die Höhe richten sollte um die Details der Gebäude deutlich zu sehen. In der Altstadt kann der Besucher auch einen 600 Jahre alten Olivenbaum entdecken, ein Symbol Mallorcas.
Das jüdische Viertel (Call Jueu) in Palma
Das jüdische Viertel der Stadt Palma ist vor allem unter dem Namen Call Major bekannt und führt in eine dunkle Geschichte zurück, auch wenn man heute nicht mehr sehr viele Reste jener Epoche entdecken kann und sich die ehemalige Synagoge in eine katholische Kirche verwandelte. Aber zur Zeit der arabischen Herrschaft lebte die jüdische Bevölkerung im Call Jueu, existierte integriert in die Gesellschaft und lebte vom Handwerk und dem Kunsthandwerk. Im 13. Jahrhundert änderte sich dann die Situation, denn um diese Zeit wurde dieses Viertel von katholischen Herrschern durch vier Tore abgeschlossen und die jüdische Bevölkerung war gezwungen dort zu übernachten, durfte jedoch keinerlei Berufstätigkeit in diesem Viertel mehr nachgehen.
Die Strandpromenade (Passeig Marítim) von Palma de Mallorca
Der Passeig Marítim, Paseo Marítimo in Kastilisch, geht entlang des Mittelmeers,zu Füssen der Stadt Palma, eingebettet zwischen Hotels und den Anlegestellen von Booten. Die Strandpromenade ist die einzige Strecke Palmas die Tag und Nach belebt ist, da hier der Besucher am Tag spazieren geht oder sich zum Strand aufmacht, nachts jedoch, neben den Restaurants, auch die Nachtklubs besucht um vom Vergnügungsleben Mallorcas zu profitieren. Entlang des Fußgänger-/Fahrradwegs dominieren zwar ultramoderne, teils futuristische, Gebäude, aber der Besucher findet auch noch Bauten aus dem 14. Jahrhundert, die wie Relikte zwischen den anderen Gebäuden nahezu untergehen.
Die Burg Bellver (Castell de Bellver) in Porto
Auf einer 112 Meter hohen Anhöhe Palmas liegt die Burg Bellver, eine Verteidigungsanlage die im 14. Jahrhundert in gotisch-katalanischen Stil erbaut wurde und während der Jahrhunderte eine sehr unterschiedliche Rolle spielte, denn der ursprüngliche Wohnsitz eines Königs wurde später zu einer Verteidigungsanlage mit Gefängnis, um mittlerweile das Stadtmuseum Palmas zu beherbergen. Wie jede Burg über die man, in der Regel nicht sehr viel berichten kann, kreisen auch um die Burg Bellver zahlreiche Legenden die den Besuch der Anlage wirklich interessant machen. Und die Aussicht von der Burgmauer aus ist natürlich ebenfalls beeindruckend.
Fortsetzung folgt
Sehenswürdigkeiten in der Stadt Sollér auf Mallorca
Die Kirche St. Bartholomäus (Sant Bartomeu) in Sollér
Die Kirche St. Bartholomäus steht an der gleichen Stelle an der bereits im Jahr 1229, nach der Eroberung des maurischen Staates, die erste kleine Kirche erbaut wurde, allerdings dann erst Ende des 17. Jahrhunderts ihr barockes Aussehen erhielt und ab 1904 die modernistische Fassade erhielt, als Joan Rubió, ein Schüler des katalanischen Architekten Antoni Gaudí, mit der Restaurierung und Modernisierung der Kirche betraut wurde. Dass diese Kirche auch für die Verteidigung des Ortes gebaut war, kann man heute noch von Seiten der Carrer de Joan Baptista Ensenyat aus deutlich sehen, da auf dieser Seite noch die alten Schießscharten zu erkennen sind.
Fortsetzung folgt
